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Bandmitglieder von SIX01

Bernd:

Ist seit Anfang 2008 in der Band (der Bernd ist in der Band ;-) und der Rhythmusknecht der Combo. Versteht die Kunst, während seinem von knallharten Snarequälereien geprägten Spiel Unmengen an Kleinholz zu erzeugen. Hat in seiner wilden Zeit langjährige Erfahrungen mit anderen Bands gesammelt. Zu seinem Highlight zählt der gemeinsame Auftritt mit den von ihnen gecoverten leibhaftigen Wishbone Ash. Bernd ist andersrum, nicht was ihr jetzt denkt, sondern was das Setup seines Schlagzeugs angeht. Ist halt was dran an dem Spruch, dass Schlagzeuger und Linksaußen, oder wie war das gleich….

Holger:

Kam kurz nach der Bandgründung hinzu. Als bekennender Queen-Fan gehört es zu seiner Pflicht, in jeder noch so kleinen Probenpause das Intro von „Crazy little thing called love“ in dreistelliger Dezibelstärke zum Besten zu geben. Lenkt damit mitunter auch von einer möglicherweise anstehenden Kritik zu seinem soeben gezeigten Gitarrenspiel ab. Neigt zu jazzartigen Zwischentönen, die an entsprechender Stelle wirklich nichts verloren haben. Holger sieht das anders und kann auch eine zwei Bünde zu tief angesetzte Akkordfolge gnadenlos bis zum Ende durchziehen. Trotzdem ist Holger der Feinmechaniker und Theoretiker an den Stahlfäden. Entlockt seinen Schätzchen an guten Tagen (und die überwiegen deutlich) Akkorde, von denen sein Mitgitarrero noch nicht mal geträumt, geschweige denn sie gesehen oder selbst gespielt hat. Ist das Gegenstück zu einem echten Rockmusiker, da man ihn nach einer Pause bei einem Auftritt in aller Regel am Buffet und nicht an der Theke aufgabeln muss. Hämmert einem daraufhin immer ein Zitat von Konfuzius entgegen: Ohne Mampf kein Kampf!!

Tobi:

Der (im wahrsten Sinne des Wortes) größte Gitarrist in der Band. Hat nicht nur lange Beine, sondern auch lange Arme. Seit 2003 dabei. Kann nicht nur auf den Dicksaitern was, sondern beherrscht auch den Sechssaiter recht beachtlich. Mangels Mitkonkurrenten der Mann für den Sound im Proberaum. Auf der Bühne ein Tier, bangt, was die Halsscharniere hergeben (da er das aber nicht mit seinem Gitarrenspiel kombiniert bekommt, konzentriert er sich lieber auf Letzteres) Der Mann für die trockenen Sprüche (Kommentar zum Thema Kontaktanzeigen: Suche Mann mit Pferdeschwanz, Frisur egal)….

Steffi:

Das Küken und Funkenmariechen der Band ist seit Anfang 2009 dabei. Übertrifft in Sachen Bühnenerfahrung aber den Rest der Band um Welten. Vertrieb sich bisher die Zeit mit Show- und Fassenachtstanz, was sie sogar bis zur Meenzer und Heesischen Fernsehfassenacht führte. Hat umgesattelt und sorgt nun für Entlastung für Uwe, an dem doch so langsam aufgrund seines fortgeschrittenen Alters die mehrstündigen Auftritte nicht mehr spurlos vorbeigehen. Gerüchte, wonach ihre Bühnenpräsenz von möglichen musikalischen Fehlgriffen der Instrumentalfraktion ablenken soll, gehören ins Reich der Fabel.

Uwe:

Der Mitbegründer der Band spielt sich zuweilen als Chef auf, was ihm den Beinamen „Grauer Star“ eingebracht hat. Nach solchen Anfällen bekommt er heimlich Bleisohlen eingelegt, damit er nicht weiter abhebt. Erfreut die Band und sein Publikum mit so anspruchsvollen Ansagen wie „Nun folgt ein Lied über eine alte Frau, namens Else Metters“ (gemeint ist, na ja, ihr wisst schon)…. Ihm werden gewisse Entertainer-Fähigkeiten nachgesagt. Profitiert dabei von seiner Bühnenerfahrung als Statist im ortsansässigen Dorftheater. Tatsächlich gelingt es ihm immer wieder, das Publikum mit den einfachsten Mitteln (den erstbesten Pechvogel vor der Bühne schnappen, Mikro unter die Nase halten und den Refrain von „Hit the road, Jack“ mitgrölen lassen) zum Toben zu bringen.

Tom:

Das Gründungsmitglied der Band hat seinen Gitarrenschein zum 18. Geburtstag in der Wundertüte gewonnen. Als gnadenloser Autodidakt verweigert er jegliche Annäherungsversuche in die Grundlagen der Musiklehre. Noten kennt er nur aus seiner Schulzeit, feierte die Erfindung der Tabulatur wie seinerzeit die Menschheit das geschnittene Brot. Wenn es ans Transponieren von neuen Songs geht (was seiner Meinung nach ausschließlich mit der mangelnden Bandbreite der gesanglichen Hauptdarsteller zu tun hat), muss er mal schnell für kleine Jungs. Kommt in der Regel erst dann wieder zur Tür herein, wenn sein Mitgitarrist Holger die Kohlen bereits aus dem Feuer geholt hat und prahlt dann rum, dass er das auch und viel schneller gekonnt hätte. Eher der Grobschlosser an der Stromgitarre, wird wohl in diesem Leben keinen Strafzettel mehr wegen zu schnellen Spielens erhalten.

Martin (noch ohne Bild):

Seit Anfang 2012 schließt Martin mit seinen Tastengeräten die Lücke in der Band. Ohne Anlaufschwierigkeiten hat er sich hinter seinen Manualen verbarrikadiert und ist hintendran nicht mehr herauszuholen. Zum Glück ist er auch noch musikalisch gut drauf, ein echter Kenner, der sogar die weißen von den schwarzen Tasten unterscheiden kann. Gerät zwischen den Tönen manchmal dermaßen in Extase, dass man ihn am liebsten anbinden möchte.


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